Ratgeber Bitumenkleber – Welcher Kleber hält auf Bitumen?

Bitumen ist einer der ältesten und am häufigsten verwendeten Baustoffe der Welt. Ob bei der Abdichtung von Flachdächern, bei der Kellerabdichtung, als Schutzanstrich für erdberührte Bauteile oder im Straßenbau – die wasserabweisenden und langlebigen Eigenschaften von Bitumen sind unübertroffen. Doch so nützlich dieses Material in der Bauindustrie auch ist, es bringt eine gewaltige handwerkliche Herausforderung mit sich: Das Kleben auf Bitumen.

Viele Handwerker und Heimwerker stehen früher oder später vor dem Problem, dass sie etwas auf einem Bitumenuntergrund befestigen müssen. Sei es eine neue Lage Dachpappe, ein Kapplech aus Metall, Dämmplatten für die Perimeterdämmung oder einfach nur die Reparatur eines Risses im Flachdach. Wer hier einfach zum erstbesten Montagekleber oder Silikon aus dem Baumarkt greift, wird schnell eine böse Überraschung erleben: Der Kleber hält nicht, löst sich ab oder – noch schlimmer – zersetzt die Bitumenschicht.

In diesem umfassenden Ratgeber von Isolbau erklären wir Ihnen im Detail, warum Bitumen so schwer zu verkleben ist, welche Klebstoffe wirklich auf Bitumenuntergründen haften und wie Sie bei Ihrem nächsten Projekt Schritt für Schritt vorgehen müssen, um eine dauerhafte, wasserdichte und sichere Verbindung zu gewährleisten.

Was genau ist Bitumen und warum ist es so schwer zu verkleben?

Um zu verstehen, welcher Kleber auf Bitumen hält, muss man zunächst die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Materials kennen. Bitumen wird aus Erdöl gewonnen. Es ist ein thermoplastisches Material, was bedeutet, dass sich seine Eigenschaften je nach Temperatur stark verändern. Bei Kälte ist Bitumen hart und spröde, bei Hitze (z. B. auf einem Dach im Hochsommer) wird es weich, dehnbar und klebrig.

Die Hauptgründe, warum herkömmliche Klebstoffe auf Bitumen versagen, sind:

1. Ausbluten und Ölmigration

Bitumen enthält von Natur aus ölige Bestandteile und Weichmacher. Diese Öle können im Laufe der Zeit an die Oberfläche wandern. Wenn Sie einen normalen Klebstoff auf eine Bitumenbahn auftragen, können diese Öle in den Klebstoff eindringen und seine chemische Struktur zerstören. Das führt dazu, dass der Kleber seine Haftkraft verliert und sich die Verbindung löst. Man spricht hier vom sogenannten „Ausbluten“ des Bitumens.

2. Thermoplastisches Verhalten

Ein Flachdach, das mit Bitumenbahnen abgedichtet ist, kann sich im Sommer auf über 70 bis 80 Grad Celsius aufheizen. Bei diesen Temperaturen wird das Bitumen weich. Wenn der aufgetragene Klebstoff nicht in der Lage ist, diese massiven Temperaturschwankungen und die damit verbundenen Ausdehnungs- und Schrumpfprozesse mitzumachen, reißt die Klebenaht unweigerlich ab.

3. Geringe Oberflächenspannung

Bitumen hat eine sehr niedrige Oberflächenspannung. Viele Klebstoffe, wie beispielsweise wasserbasierte Acrylate, perlen auf der Oberfläche ab, anstatt eine feste Verbindung (Adhäsion) einzugehen.

Welcher Kleber hält auf Bitumen? Die besten Lösungen im Überblick

Die goldene Regel in der Chemie und beim Kleben lautet oft: Gleiches gesellt sich zu Gleichem. Daher sind Klebstoffe, die selbst auf Bitumen basieren, in der Regel die beste Wahl. Doch durch den Fortschritt in der Klebstofftechnologie gibt es mittlerweile auch andere hochmoderne Alternativen.

1. Bitumenkleber und Bitumen-Kaltkleber

Der unangefochtene Champion für das Kleben auf Bitumen ist der Bitumenkleber. Diese Produkte (oft als Kaltkleber oder Bitumenspachtelmasse bezeichnet) bestehen aus modifiziertem Bitumen, das mit speziellen Lösungsmitteln und Fasern angereichert ist.

  • Vorteile: Da der Kleber aus demselben Material besteht wie der Untergrund, kommt es zu einer perfekten Verschmelzung. Der Kleber löst die oberste Schicht der Bitumenbahn leicht an, was zu einer chemischen und physikalischen Verbindung führt (Kaltschweißeffekt).
  • Einsatzgebiete: Verklebung von Dachpappe, Bitumenschweißbahnen, Reparatur von Rissen, Verklebung von Dämmplatten (mit lösungsmittelfreien Varianten).
  • Isolbau Tipp: Achten Sie darauf, ob der Kleber lösungsmittelhaltig oder lösungsmittelfrei ist. Lösungsmittelhaltige Kleber dürfen nicht auf Polystyrol (EPS/XPS, Styropor) aufgetragen werden, da das Lösungsmittel den Dämmstoff sofort zersetzt!

2. Hybrid-Polymere (MS-Polymere)

Moderne MS-Polymer-Klebstoffe (oft auch als Hybrid-Kleb- und Dichtstoffe bezeichnet) sind wahre Alleskönner auf dem Bau. Einige speziell formulierte MS-Polymere sind explizit für die Haftung auf bituminösen Untergründen freigegeben.

  • Vorteile: Sie sind hochelastisch, UV-beständig und haften oft auch auf leicht feuchten Untergründen. Sie enthalten keine Lösungsmittel und sind daher verträglich mit Dämmstoffen. Zudem bluten sie bei Kontakt mit Bitumen nicht aus.
  • Einsatzgebiete: Perfekt für das Anbringen von Metallprofilen, Kapplechen, Zinkblechen oder Dachdurchführungen (z.B. für Solaranlagen oder Lüftungsrohre) auf Bitumendächern.

3. Polyurethan (PU) Klebstoffe

PU-Klebstoffe sind extrem stark und dauerhaft. Um PU-Kleber auf Bitumen anzuwenden, bedarf es jedoch Vorsicht.

  • Einsatzgebiete: Spezielle PU-Dachklebstoffe werden häufig verwendet, um Wärmedämmung auf Bitumenuntergründen zu fixieren.
  • Hinweis: Nicht jeder PU-Kleber hält auf Bitumen. Oftmals ist ein spezieller Primer (Voranstrich) erforderlich, um eine Sperrschicht zwischen dem öligen Bitumen und dem Klebstoff zu schaffen.

4. 2-Komponenten-Bitumen-Dickbeschichtung (KMB / PMBC)

Wenn es um die Perimeterdämmung geht – also das Verkleben von XPS-Dämmplatten an der Außenwand des Kellers (die bereits mit Bitumen abgedichtet ist) -, kommt meist eine 2K-Bitumen-Dickbeschichtung als Klebstoff zum Einsatz.

  • Vorteile: Sie trocknet durch die chemische Reaktion der zwei Komponenten (Bitumenemulsion und Pulver) sehr schnell durch, ist rissüberbrückend und dient gleichzeitig als zusätzliche Abdichtung.

Typische Anwendungsbereiche für Bitumenkleber im Detail

Um Ihnen einen besseren praktischen Einblick zu geben, betrachten wir die häufigsten Anwendungsfälle, bei denen Handwerker vor der Frage stehen: Wie klebe ich das auf Bitumen?

Fall 1: Dämmplatten (EPS / XPS / Perimeterdämmung) auf Bitumen kleben

Die Kelleraußenwand wurde frisch mit einem Bitumen-Voranstich und einer Bitumen-Dickbeschichtung gegen Erdfeuchtigkeit abgedichtet. Nun sollen XPS-Platten zum Wärmeschutz angebracht werden. Die Lösung: Hier muss zwingend ein lösungsmittelfreier Bitumenkleber oder eine 2K-Bitumen-Dickbeschichtung (wie von Isolbau angeboten) verwendet werden. Lösungsmittel würden das Polystyrol sofort wegschmelzen. Der Kleber wird punktweise (Punkt-Wulst-Verfahren) auf die Dämmplatte aufgetragen und diese wird an die abgedichtete Wand gedrückt.

Fall 2: Dachpappe auf Dachpappe kleben (Flachdachsanierung)

Ein altes Gartenhaus oder Carport-Dach ist undicht. Statt alte Bahnen mühsam mit dem Gasbrenner zu verschweißen (was hohe Brandgefahr birgt), möchte man die neue Bahn kalt verkleben. Die Lösung: Ein faserarmierter Bitumen-Kaltkleber ist hier die beste Wahl. Er wird großflächig mit einem Zahnspachtel oder Quast auf die alte, gereinigte Bitumenschicht aufgetragen. Anschließend wird die neue Bitumenbahn eingerollt und festgedrückt. Die Fasern im Kleber überbrücken Risse und sorgen für enorme mechanische Festigkeit.

Fall 3: Metall (Zinkblech, Kupfer, Alu) auf Bitumen kleben

Bei der Montage von Dachrinnen-Einhangblechen, Kapplechen am Kamin oder beim Anschluss an ein Mauerwerk muss oft Metall auf die Bitumenbahn geklebt werden. Die Lösung: Hier stößt reiner Bitumenkleber oft an seine Grenzen, da er nicht die nötige Soforthaftung für schwere Metalle bietet. Verwenden Sie einen speziell für Bitumen zugelassenen MS-Polymer-Klebstoff. Er ist dauerelastisch und gleicht die extrem unterschiedliche thermische Ausdehnung zwischen Metall und Bitumen mühelos aus.

Schritt-für-Schritt Anleitung: So kleben Sie erfolgreich auf Bitumen

Die beste Klebstoffauswahl nützt nichts, wenn die Verarbeitung mangelhaft ist. Befolgen Sie diese Schritte für ein perfektes und langlebiges Ergebnis:

Schritt 1: Untergrundvorbereitung (Das A und O)

Bitumenuntergründe auf Dächern sind oft extrem verschmutzt. Moos, Algen, Staub und Vogelkot müssen restlos entfernt werden.

  • Kehren Sie das Dach gründlich ab.
  • Verwenden Sie bei starker Verschmutzung einen Hochdruckreiniger, aber lassen Sie das Dach danach vollständig trocknen. Auch wenn einige Klebstoffe feuchtigkeitstolerant sind, erzielen Sie auf trockenen Untergründen immer die beste Haftung.
  • Entfernen Sie lose Bestandteile der alten Bitumenbahn oder schneiden Sie Blasen auf und lassen Sie diese abtrocknen.

Schritt 2: Primern / Voranstrich (Falls erforderlich)

Bei stark saugenden Untergründen, alten und stark verwitterten Bitumenbahnen oder bei der Verwendung bestimmter PU-Klebstoffe ist ein Voranstrich zwingend erforderlich. Ein Bitumen-Primer dringt tief in die Poren ein, bindet den Reststaub und schafft eine griffige, chemisch kompatible Brücke für den eigentlichen Bitumenkleber. Tragen Sie den Voranstrich mit einer Rolle oder einem Pinsel auf und lassen Sie ihn gemäß den Herstellerangaben ablüften.

Schritt 3: Den Kleber auftragen

  • Bei Kartuschen (MS-Polymer / Bitumendichtstoff): Tragen Sie den Kleber in Raupenform auf (nicht flächig). Die Raupen (Streifen) sorgen dafür, dass Luft zirkulieren kann und der Kleber vernünftig aushärtet, besonders wenn es sich um feuchtigkeitshärtende Systeme handelt.
  • Bei Kaltkleber aus dem Eimer: Gießen Sie den Kleber auf die Fläche und verteilen Sie ihn gleichmäßig mit einem Zahnspachtel (z.B. Zahnung 3 bis 4 mm). Achten Sie auf die empfohlene Auftragsmenge pro Quadratmeter.

Schritt 4: Fügen und Anpressen

Legen Sie das zu verklebende Material (Dachpappe, Blech, Dämmung) in das frische Klebstoffbett. Drücken Sie es fest an. Bei großflächigen Verklebungen von Dachbahnen empfiehlt es sich, eine schwere Andrückrolle zu verwenden, um Lufteinschlüsse herauszuquetschen.

Schritt 5: Trocknungszeiten beachten

Geben Sie dem Kleber Zeit! Lösungsmittelhaltige Kaltkleber benötigen oft mehrere Tage bis Wochen, um vollständig durchzuhärten, da die Lösungsmittel durch die Werkstoffe hindurch verdunsten müssen. Vermeiden Sie in den ersten Tagen starke mechanische Belastungen.

Häufige Fehler beim Kleben auf Bitumen (und wie man sie vermeidet)

  1. Verwendung von herkömmlichem Sanitär- oder Bausilikon: Dies ist der mit Abstand häufigste Fehler. Silikon haftet nicht dauerhaft auf den öligen Bestandteilen des Bitumens. Es wird sich nach wenigen Wochen ablösen und das Wasser kann ungehindert eindringen.
  2. Kleben bei Frost oder Nässe: Unter 5°C härtet kaum ein Klebstoff vernünftig aus. Bitumenkleber wird bei Kälte extrem zäh und lässt sich schwer verarbeiten. Wenn eine Eisschicht oder ein Wasserfilm auf dem Dach liegt, kleben Sie nicht auf Bitumen, sondern auf Wasser – die Verbindung wird sofort reißen.
  3. Lösungsmittelhaltigen Kleber auf Styropor anwenden: Wie bereits erwähnt, führt dies zum sofortigen „Wegschmelzen“ der Dämmplatte. Ein teurer Fehler, der sich leicht durch einen Blick auf das Etikett (Aufschrift: „lösungsmittelfrei“) vermeiden lässt.
  4. Zu dünner Klebstoffauftrag: Bitumenuntergründe sind oft rau und uneben (z.B. besandete Dachpappe). Wenn zu wenig Kleber aufgetragen wird, entsteht kein ausreichender Kontakt. Die Unebenheiten müssen durch den Klebstoff vollständig ausgefüllt werden.

Worauf Sie beim Kauf von Bitumenkleber achten sollten

Wenn Sie sich in unserem Isolbau Shop umsehen oder allgemein Bauprodukte vergleichen, sollten Sie folgende Kriterien im Hinterkopf behalten:

  • Witterungs- und UV-Beständigkeit: Wenn die Klebestelle offen liegt (z.B. auf dem Flachdach), muss der Kleber der Sonne standhalten können, ohne spröde zu werden.
  • Elastizität: Ein guter Bitumenkleber bleibt dauerelastisch. Er wird nicht glashart, sondern kann die Bewegungen des Daches bei Wärme und Kälte ausgleichen.
  • Armierung: Für Rissreparaturen und Flachdachsanierungen sind faserarmierte Kleb- und Spachtelmassen (mit eingemischten Glas- oder Kunststofffasern) ideal, da sie extrem rissüberbrückend wirken.
  • Verarbeitungstemperatur: Achten Sie auf die Datenblätter. Hochwertige Produkte lassen sich oft in einem breiteren Temperaturfenster verarbeiten.

Qualitätsprodukte, wie Sie sie bei Isolbau finden, garantieren Ihnen, dass die chemische Zusammensetzung genau auf die rauen Anforderungen auf dem Bau abgestimmt ist. Sparen Sie nicht am Klebstoff – eine undichte Stelle am Dach oder Fundament verursacht im Nachhinein Kosten, die den Preis für einen hochwertigen Spezialkleber um ein Vielfaches übersteigen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Bitumenkleber

Um Ihnen wirklich alle Unklarheiten zu nehmen, haben wir hier die am häufigsten gestellten Fragen unserer Kunden aus dem Isolbau-Support zusammengetragen:

1. Hält Acryl oder Silikon auf Bitumen?
Nein. Sowohl klassisches Acryl als auch herkömmliches Silikon sind für Bitumenuntergründe völlig ungeeignet. Die in den Dichtstoffen enthaltenen Inhaltsstoffe vertragen sich nicht mit den Ölen im Bitumen. Die Dichtmasse verliert schnell ihre Haftung, schrumpft oder verfärbt sich. Greifen Sie zwingend zu speziellen Bitumendichtstoffen oder dafür zugelassenen MS-Polymeren.

2. Kann man Bitumen bei Regen oder auf feuchten Untergründen kleben?
Es gibt spezielle Reparaturspachtelmassen auf Bitumenbasis, die so konzipiert sind, dass sie sogar unter Wasser aushärten (sogenannte Allwetter- oder Notfall-Dichtmassen). Diese sind perfekt, um bei strömendem Regen ein Leck auf dem Dach provisorisch abzudichten. Für großflächige, dauerhafte Verklebungen (wie das Aufbringen von Dämmplatten oder neuen Dachbahnen) muss der Untergrund jedoch trocken sein, um eine optimale Langzeithaftung zu garantieren.

3. Wie lange braucht Bitumen-Kaltkleber zum Trocknen?
Das hängt stark von der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Schichtdicke ab. Oberflächentrocken ist der Kleber oft schon nach wenigen Stunden. Bis die Lösungsmittel jedoch komplett entwichen sind und der Kleber seine volle Endfestigkeit erreicht hat, können mehrere Tage, bei nasskaltem Wetter sogar Wochen vergehen.

4. Wie bekomme ich Bitumenkleber von den Händen oder Werkzeugen ab?
Bitumen ist hartnäckig. Waschen mit Wasser und normaler Seife bringt fast nichts. Solange der Kleber frisch ist, lässt er sich mit speziellen Reinigungstüchern für Handwerker, Waschbenzin oder Terpentinersatz entfernen. Auch Speiseöl oder Margarine können bei Hautkontakt helfen, das Bitumen schonend anzulösen. Ausgehärteter Bitumenkleber lässt sich von Werkzeugen meist nur noch mechanisch (durch Abschaben) entfernen.

5. Kann ich EPDM-Folie auf Bitumen kleben?
EPDM (Gummi-Dachfolie) erfreut sich großer Beliebtheit. EPDM auf frisches Bitumen zu kleben, ist jedoch extrem schwierig. Die Öle im Bitumen können das EPDM angreifen oder den EPDM-Kleber auflösen. Wenn altes, ausgasungsfreies Bitumen vorhanden ist, kann man EPDM mit speziellen PU-Klebern oder Kontaktklebern vollflächig verkleben. Es wird jedoch oft empfohlen, eine Trennlage (z.B. ein dünnes Vlies) dazwischen einzubauen.

6. Muss ich alten Bitumenanstrich entfernen, bevor ich neu klebe?
Wenn der alte Anstrich noch fest mit dem Untergrund verbunden ist, nicht abblättert und sauber ist, kann in der Regel direkt darauf weitergearbeitet werden (am besten nach der Anwendung eines passenden Bitumen-Primers). Lose und spröde Schichten müssen jedoch restlos per Spachtel oder Drahtbürste entfernt werden, da der neue Kleber sonst mitsamt der alten Schicht abreißen würde.

Fazit: Die richtige Wahl für dauerhaften Halt

Das Kleben auf Bitumen muss keine unlösbare Aufgabe sein, wenn man die Eigenarten des Materials versteht. Das wichtigste Learning lautet: Finger weg von Standardklebern! Mit einem hochwertigen, bitumenbasierten Kaltkleber, einer rissüberbrückenden Spachtelmasse oder einem modernen, bitumenverträglichen MS-Polymer sind Sie auf der sicheren Seite.

Egal, ob Sie das Flachdach Ihrer Garage sanieren, das Fundament für den Winter dämmen oder nur eine kleine Reparaturstelle abdichten möchten – achten Sie auf eine penible Untergrundvorbereitung und wählen Sie das für Ihren Einsatzzweck (mit oder ohne Lösungsmittel) passende Produkt.

Entdecken Sie im Sortiment von Isolbau eine Vielzahl an hochwertigen bauchemischen Produkten, die speziell für die anspruchsvollen Bedingungen auf der Baustelle entwickelt wurden. Mit dem richtigen Bitumenkleber bleibt Ihr Bauwerk dauerhaft dicht und sicher vor Wind und Wetter geschützt.